29.11.2018: BuB-Fachtagung 2018
„Kollektiver Verbraucherrechtsschutz – konkrete Auswirkungen für die Finanzdienstleistungs­branche“

Wenige Branchen leben so intensiv vom standardisierten Massengeschäft wie die Finanzdienstleistungsbranche. Und die Bedeutung steigt: Nach vielen Jahren der Investitionen ins Investmentbanking erfolgt zur Zeit vielerorts eine Rückbesinnung auf Privatkunden, die man auf unterschiedlichsten Kanälen erreichen möchte.

Umso mehr ist die Finanzindustrie davon betroffen, wenn – wie zur Zeit – der Gesetzgeber den kollektiven Verbraucherrechtsschutz stärkt und ausweitet: Das Gesetz zur Musterfeststellungsklage beispielsweise soll Verbraucherverbänden auch bei kleinen Klagesummen – sofern mindestens zehn betroffene Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Ansprüche anmelden – die Möglichkeit zu Schadensersatzforderungen einräumen. Dies wird bereits aktuell praktiziert gegen einige Autobauer wegen bewusster Verschleierung der Überschreibung von Grenzwerten bei Dieselfahrzeugen. Die Judikative hat bereits ohne dieses Gesetz Urteile erlassen, die in der Rechtsfortschreibung vergleichbare Konsequenzen nach sich ziehen. Und das Unterlassungsklagegesetz (UKlag) räumt ebenfalls bereits heute zahlreiche verbraucherschützende Befugnisse für Verbände ein, zu denen Banken und insbesondere deren Rechtsabteilungen sich verhalten müssen. Wie könnte das aussehen? Was ist bereits möglich, was wird kommen? Diesen und anderen Fragen widmen wir uns in unserer 8. Fachtagung Bankrecht und Bankpraxis mit dem Titel

     „Kollektiver Verbraucherrechtsschutz –
     konkrete Auswirkungen für die Finanzdienstleistungsbranche“
     am 29. November 2018 um 10 Uhr in unseren Räumlichkeiten in Köln.

Die Referenten aus Bankpraxis und Wissenschaft werden dabei verschiedene Szenarien vieler Möglichkeiten präsentieren: Solche, die dem Verbraucher bereits mit der vorhandenen Gesetzgebung zu Gebote stehen und solche, die er nach dem Willen des Gesetzgebers in naher Zukunft haben wird. Außerdem werden entscheidende Konsequenzen für die Preis- und Produktgestaltung der Banken erörtert und Alternativen des Umgangs mit dem Phänomen des kollektiven Verbraucherrechtsschutzes aufgezeigt. 


Ihre Referenten:
Dr. Tom Billing, Noerr LLP
Rouben Habl, UniCredit Bank AG
Prof. Dr. Carsten Herresthal, Universität Regensburg
Thorsten Höche, Bundesverband deutscher Banken e. V.
Prof. Dr. Andreas Piekenbrock, Universität Heidelberg
Prof. Dr. Matthias Siegmann, Bundesgerichtshof
Sven Tschörtner, Deutsche Bank AG


Preis:
369 € (zzgl. MwSt.) Teilnahmebeitrag für BuB-Abonnenten
469 € (zzgl. MwSt.) Teilnahmebeitrag für Mitarbeiter von Banken, Versicherungen und sonstigen Finanzdienstleistern
799 € (zzgl. MwSt.) Teilnahmebeitrag für Branchendienstleister

Ihre Fragen senden Sie bitte an Frau Caroline Serong (caroline.serong(at)bank-verlag.de

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Wir würden uns sehr freuen, Sie auch in diesem Jahr wieder zu diesem besonderen bankjuristischen Event in unserem Hause begrüßen zu dürfen und laden Sie herzlich ein! 

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